Friedhof

Eindrücke vom Friedhof Groß Glienicke Ein Stück Geschichte: Der Kirchhof Groß Glienicke Eindrücke vom Friedhof Groß Glienicke

 

Seit es in Groß Glienicke eine Kirche gibt, gibt es auch einen Kirchhof. Der Bau der Kirche wird in die Mitte des 14. Jahrhunderts datiert. Der Kirchhof ist von einer denkmalgeschützten Backsteinmauer umgeben. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Friedhof durch das nördliche Nachbargrundstück, den sogenannten „Neuen Friedhof“, erweitert.

 

KolumbariumIm Jahre 1901 errichtete sich die Familie Schwartze ein Erbbegräbnis aus Sandsteinquadern im neogotischen Stil, das an der Nordwand der Friedhofsmauer steht. Louise Schwartze war die Mutter des letzten Rittergutsbesitzers und Patrons unserer Kirche, Otto von Wollank († 1929). Dieses Gebäude wird heute als Kolumbarium genutzt.

 

 

 

 

Drei Jahre später, im Jahre 1904, weihte die FeierhalleKirchengemeinde an der Südmauer des Friedhofs eine ebenfalls neogotische, aus Tonziegeln gebaute Leichenhalle ein, in der heute die nichtkirchlichen Trauerfeiern stattfinden.

 

Auf dem Groß Glienicker Friedhof befindet sich ein Soldatengrab, in dem über 100 Soldaten verschiedener Nationen bestattet sind, die bei letzten Kampfhandlungen im April 1945 gefallen waren.

 

 

 

Grabstelle Ida WüstAußerdem erinnern Grabstellen des Groß Glienicker Friedhofs an bekannte deutsche Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts wie z. B. an die Schauspieler Heinrich Schroth († 1945) und Ida Wüst († 1958), an das Schriftstellerehepaar Anna († 1972) und Friedrich Schlotterbeck († 1979) oder an den Kameramann Ernst Laude († 2003).

 

 

 

Der Kirchhof Groß Glienicke bietet neben Erd- und Urnengrabstellen (auch anonym) die besondere Möglichkeit der exklusiven Urnenbeisetzung im Groß Glienicker Kolumbarium und im 2013 fertiggestellten Rosengarten.

 

Friedhofsverwaltung:

Stefan Zitzke, Wendensteig 43, 14476 Groß Glienicke

Tel. 033201/31892 und 430164 sowie Funk: 0171/742 6360