Orgel

Die Groß Glienicker Orgel wurde im Jahre 1929 als op. 129 von der Firma Alexander Schuke in Potsdam mit 2 Manualen, Pedal und 12 Registern erbaut. Sie hat inzwischen historischen Wert, weil sie zu den nur noch wenigen erhaltenen so genannten „Taschenladenorgeln“ gehört, bei denen die Windladen mit Ledermembranen bezogen sind. Diese Membrane waren nach 80 Jahren zum großen Teil porös geworden und mussten ausgetauscht werden. Bei der durch die Firma Karl Schuke Berliner Orgelbau GmbH durchgeführten Generalreparatur wurde die ganze Orgel samt aller Holz- und Metallpfeifen gründlich gereinigt. Sämtliche undichte Membrane wurden ausgetauscht, auch die Windkanäle wurden auf ihre Dichtigkeit überprüft. Schließlich wurde die Orgel neu intoniert und anlässlich eines „Gemeinschafts­konzertes“ am 5.7.2009 wieder in Betrieb genommen. An den Kosten der Restaurierung in Höhe von ca. 20.000 Euro hatte sich auch der Ortsteil Groß Glienicke mit einem Zuschuss beteiligt.

Disposition Schuke-Orgel Groß Glienicke op. 122 (1929)

Ausgebaute Orgelpfeifen

Orgelbauerin und Organistin Marta Kohut
beim Stimmen der Orgel