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Advent - auf Hoffnung, nicht auf Vorrat leben

Auf Vorrat scheint es heute beinahe alles zu geben: Lebkuchen und Zimtsterne, adventliche Dekoration, Adventslieder von diesseits und jenseits des Ozeans. Alles können wir schon Monate im Voraus kaufen und mit nach Hause nehmen, nur nicht die passende Stimmung. Sie will sich erst einstellen, wenn die Tage kürzer und der Himmel grauer geworden sind.
Aber nun ist die dunkle Jahreszeit ja wirklich da. Sie weckt in uns die Sehnsucht nach Licht und Wärme, nach Frieden. Ohne diese Sehnsucht kann es nicht Advent werden, egal wie stimmungsvoll und fantasiereich wir unsere Häuser und Stuben schmücken. Es braucht die Sehnsucht und dann braucht es gar nicht mehr so viel. Sie ist schon die wesentliche Zutat fürs Adventsrezept. Denn Advent bedeutet, sich zu sehnen nach einer Welt, in der Krieg, Leid, Schmerz und Tod uns nicht mehr bedrohen. Und wieviel Grund haben wir in dieser Weise sehnsüchtig zu sein, auch in diesem Jahr leider wieder! Denn Streit und Gewalt reißen nicht ab. Und auch in unserer aufgeklärten Zeit der weltweiten medialen Vermittlung scheinen die drängenden Fragen sozialer Ungerechtigkeit kaum lösbar zu sein und verschiedene Lebens- und Glaubensauffassungen unüberbrückbare Gräben aufzureißen.
In der Advents- und Weihnachtszeit leiden wir besonders unter dieser Wirklichkeit, die so wenig mit der Welt gemein hat, die wir uns wünschen. Da fällt es nicht leicht, die Sehnsucht überhaupt zuzulassen.

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Bernhard Barth (Kantor)

Als ich mit meiner kleinen Familie 2014 von der Ostsseküste wieder zurück ins Land Brandenburg  zog und die Stelle in Fahrland annahm, gab es schon damals ein Gespräch mit der kollegialen Leitung, Herrn Bernhard Schmidt, über die Möglichkeit, die beiden halben Kirchenmusikstellen  in Groß Glienicke und Fahrland zu einer vollen Stelle zusammenzufassen.

Da das zunächst nicht möglich war, habe ich für ein Jahr befristet eine Anstellung in der Ev. Grundschule und am Domgymnasium in Brandenburg als Musiklehrer und Jugendchorleiter angenommen. Wir sind dorthin gezogen, meine Kinder gehen in Brandenburg zur Schule und wir fühlen uns sehr wohl.

Als dann mein Vorgänger in Groß Glienicke, Herr Borner, überraschend aufhörte, habe ich sofort angeboten, hier anzufangen und nach kurzer Probephase hat sich der Kirchgemeinderat entschieden, mich langfristig anzustellen. Jetzt kann ich sagen:

„Ich bin der neue Kantor!“ Darüber freue ich mich sehr.

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… „und dieses Kohr mahlen laßen“ …

Dringender Spendenaufruf für die
Restaurierung der Orgelempore der Groß Glienicker Dorfkirche

„Anno 1680. hat Herr Hanß George von Ribbeck, des H.(eiligen) Stiffts zu Brandenburg Dechand diese Kirche erweitern und also außbauen, u.(nd) die Canßell und dieses Kohr mahlen laßen.“

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"Du siehst mich"

Vorbereitungen zum 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag beginnen

„Du siehst mich“ – unter dieser Losung wird vom 24. bis 27. Mai 2017 der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag stattfinden, in Berlin und Potsdam und – mit Blick auf das Reformationsjubiläum – in Wittenberg, wo am 28. Mai 2017 ein großer Festgottesdienst und ein anschließendes Begegnungsfest stattfinden wird.